Lernende Regionen MIA - Mitteldeutsche Region im Aufbruch - Lernende Region Sachsen-Anhalt Bundesministerium für Bildung und Forschung Bundesministerium für Bildung und ForschungEuropäische Union
   
07. September 2010
Programm Lernende Region
MIA Übergangsmanagement
Abgeschlossene Projekte
 
 Über das Projekt MIA

Seit Juni 2001hat die Planungsphase des Projektes „MIA Mitteldeutsche Industrieregion im Aufbruch - Lernende Region Sachsen-Anhalt“ begonnen. Antragsteller und Projektträger für das Netzwerk in Sachsen-Anhalt ist die Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH (QFC). Zielstellung des aus Mittel des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten Projektes im Rahmen des Programms „Lernende Regionen“ ist die Erhöhung der Bildungsbeteiligung breiter Bevölkerungskreise und eine Verbesserung des Bildungsangebotes durch Vernetzung der Anbieter und Nachfrager. Ein zentrales Anliegen ist darüber hinaus die Kommunikation des Standortes südliches Sachsen-Anhalt als Region mit einer vielfältigen Bildungsinfrastruktur und qualifizierten Fachkräften.

Die Kooperationspartner, die im Projekt MIA Mitteldeutsche Industrieregion im Aufbruch - Lernende Region Sachsen-Anhalt zusammen arbeiten, haben eine Vielzahl von Teilprojekte entwickelt, in denen deutlich wird, worin der Nutzen innovativer Zusammenarbeit besteht. Die Arbeit in den Teilprojekten hat im März 2003 begonnen.
 
Bildungsangebote für eine Vielzahl von Zielgruppen unterschiedlicher Altersstufen und Ausgangslagen wurden gemeinsam entwickelt. Sie weisen alle eine Besonderheit auf: Sie sind nur durch die Zusammenarbeit von Partnern möglich, die bisher meist nebeneinander her agiert haben. Wir wollen Partnerschaften zwischen Schulen und Betrieben, jung und alt, Universitäten und Berufsschulen fördern. Ideen und Anregungen fließen ständig in die Arbeit des Projektnetzwerkes ein. Wer mitarbeiten möchte, bitten wir um eine kurze Email.
 
 MIA ist kommunikativ

MIA schafft ein kommunikatives Netzwerk in der Region zwischen verschiedenen Bildungsanbietern. Schulen, Betriebe, Kindergärten, Museen, Universitäten, Kammern, die Sozialpartner und private Bildungsanbieter haben bisher meist wenig Kontakt miteinander. Sinn und Zweck des Netzwerkes ist, dass Informationen besser weitergegeben werden und gemeinsame Projekte durchgeführt werden können. Das hilft, Grenzen zwischen Bildungsbereichen zu überwinden und verbessert so das Bildungsangebot und die Transparenz für alle. Ihre Bereitschaft zur Kooperation haben mehr als 50 Einrichtungen in der Region zwischen Bitterfeld/Wolfen und Zeitz erklärt. Mit 12 Netzwerkpartnern sind Vereinbarungen geschlossen, die die gemeinsame Umsetzung von Teilprojekten regeln.
 
 MIA verbessert Bildung in allen Bereichen

Ob Englisch im Kindergarten oder allgemeinverständliche wissenschaftliche Vorträge im Jahr der Chemie 2003 an der Universität. Die Kooperationspartner haben sich vorgenommen, ein breites Bildungsangebot gemeinsam zu entwickeln und umzusetzen. Gerade dort, wo Abgrenzungen zwischen Bildungsbereichen bestehen, wollen wir Schnittstellen schaffen, die es ermöglichen, zusammen zu arbeiten und neue Wege zu gehen. Dadurch werden Bildungsangebote für alle besser nutzbar und orientieren sich stärker an den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
 
 MIA ist offen für alle Interessierten


Grundidee von MIA Mitteldeutsche Industrieregion im Aufbruch - Lernende Region Sachsen-Anhalt ist eine lebendige Partnerschaft in einem Netzwerk. Akteure aus verschiedenen Bereichen, bringen ihre Erfahrungen und Ressourcen ein, um gemeinsam das Ziel zu erreichen, Bildungszugang für Alle in noch besserer Qualität zu ermöglichen.

Damit der Weg zu Ihrem MIA-Partner möglichst kurz ist, haben wir an 6 Standorten in der Region sogenannte Gravitationspartner, die Ihr direkter Ansprechpartner sind.

Links zu den Partnern:

Bitterfeld/Wolfen: Bildungszentrum Wolfen-Bitterfeld e.V.
Internet: http://www.bildungszentrum-wobi.de/
EMail: info@bildungszentrum-wobi.de
Telefon: 03493 / 7 64 21

Merseburg: Pakt für Arbeit Mersburg-Querfurt
Internet: http://www.kontaktform.de/pakte-mq/initiative.htm
EMail: info@pakte-mq.de
Telefon: 03461 / 2 59 93 33

Weißenfels: CJD Berufsförderungszentrum Weißenfels im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.
Internet: http://www.cjd-weissenfels.de
EMail: cjd-weissenfels@t-online.de
Telefon: 03443 / 34 73 30

Naumburg: Landesschule Pforta
Internet: http://www.landesschule-pforta.de
EMail: info@landesschule-pforta.de
Telefon: 034463 / 3 51 02

Zeitz: Pakt für Arbeit Zeitz
Internet: http://www.paktzeitz.de
EMail: wifoe-zz@t-online.de
Telefon: 03441 / 8 33 06

Sie können sich aber auch gern direkt an den Projektträger:

Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH
EMail: info@qfc.de
Internet: http://www.qfc.de
Telefon: 0345 / 2 17 68 - 0

wenden.
 

 MIA fördert Kreativität

Kreativität beschreibt das schöpferische Potenzial über das jeder Mensch oder eine Gruppe von Beteiligten verfügt. Kreativität zur Lösung von Problemen und in Lernprozessen einzusetzen, heißt oft, vorhandenes Wissen neu zu kombinieren und durch einen Wechsel der Perspektive neue Wege zu erkennen. Eingefahrene Wege und feste Strukturen hemmen deswegen Kreativität und führen zu einer Erstarrung. MIA fördert durch seine Netzwerkstruktur, offenen Diskussionsforen und die Verbreitung guter Praxisbeispiele das gemeinsame kreative Potenzial der Bildungsanbieter in der Region und schafft die Voraussetzungen, neue Lösungswege auszuprobieren.
Lernen und Kreativität sind ein Geschwisterpaar – Die gedankliche Verarbeitung von neuem Wissen ist ein Prozess, bei dem in unserem Gehirn Verknüpfungen zwischen dem Wissensbestand und den neuen Informationen hergestellt wird. Als Lernmethode spielen Kreativitätstechniken wie „Brainstorming“ und „Mind-Mapping“ eine wachsende Bedeutung, weil sie den Lernprozess entsprechend unserer Denkstrukturen gestalten. Deswegen fördern viele Teilprojekte von MIA gezielt die Anwendung von kreativen Lernmethoden.
 
 MIA fördert Gender Mainstreaming im Bildungsbereich

Gender Mainstreaming heißt, aktiv ungleichen Chancenverteilungen aufgrund des Geschlechts entgegenzuwirken. Auch die Chance zur Teilnahme an Lern- und Bildungsprozessen ist eine wichtige Voraussetzung für mehr Chancengleichheit. Die Lernzeit muss zur freien Verfügung des Lernenden stehen, der Lernort muss zu Fuß oder mit einem verfügbaren Verkehrsmittel in angemessener Zeit erreichbar, die Kosten der Teilnahme müssen in einem angemessenen Verhältnis zur Leistung stehen. Nur unter diesen Voraussetzungen kann das Ziel erreicht werden, breite Bevölkerungskreise zu einer vermehrten Bildungsnachfrage zu motivieren.
Es ist die Aufgabe jedes Bildungsanbieters, die Rahmenbedingungen für die Teilnahme an den Kursen und Veranstaltungen ständig darauf hin zu überprüfen, ob sie nach sozialen Gesichtspunkten und entsprechend dem Gender Mainstreaming Konzept einer Benachteiligung aktiv entgegenwirken. MIA sensibilisiert seine Partner in der Region für diese Themen und unterstützt die Bildungsanbieter durch die Netzwerkstruktur und ungewöhnliche Kooperationen den Zugang zu Bildung möglichst für alle zu verbessern.
 
 MIA stärkt den Zusammenhalt in der Region

Die Menschen in der Mitteldeutschen Industrieregion teilen eine gemeinsame Geschichte, Kultur und Lebenseinstellung; Städte und Burgen bilden ein Erbe, das verbindet. Die Orientierung auf die großen Betriebe an den Standorten Bitterfeld/Wolfen, Schkopau, Leuna und Zeitz, die Erfahrungen aus der sozialistischen Ära, dem Wende- und Vereinigungsprozess sind Elemente der jüngeren Geschichte.
MIA baut auf diese Traditionen auf, bietet die Möglichkeit zur kritischen Betrachtung und baut sie als Orientierungsgröße in die Bildungslandschaft und die Angebote der beruflichen und allgemeinen Bildung ein. Dadurch wird der Zusammenhalt und das Selbstbewusstsein der Menschen in der Region gestärkt. Die Mitteldeutsche Industrieregion ist im Aufbruch und begreift sich zunehmend als eine lernende Region.
 
 MIA repräsentiert die Region nach außen

Die Mitteldeutsche Industrieregion braucht eine selbstbewusste Repräsentation nach außen. Das Potenzial der Menschen, ihre Kreativität und ihr Engagement bilden neben der geographischen Lage und der Infrastruktur die Eckpfeiler eines Standortmarketings.
Wichtiger Entscheidungsfaktor für Unternehmen und Einzelpersonen bei einer Ansiedlungsentscheidung sind das kulturelle Potenzial und das regionale Bildungsangebot. Mit den Universitäten, Forschungseinrichtungen, privaten und öffentlichen Anbietern von Bildung verfügt die Mitteldeutsche Industrieregion über starke Argumente. Das Projekt MIA Mitteldeutsche Industrieregion im Aufbruch – Lernende Region Sachsen-Anhalt vertritt die Region und das Netzwerk der Bildungsakteure nach außen. Information und Beratung auf Veranstaltungen im In- und Ausland tragen dazu bei, die Vorteile der Region im südlichen Sachsen-Anhalt bekannt zu machen und Partner für die weitere Entwicklung zu finden.
 
 MIA integriert

Bildung für Alle! ist Auftrag und Selbstverständnis der Partner, die sich im Netzwerk von MIA zusammengeschlossen haben. Die Netzwerkpartner haben sich in der gemeinsamen Vision geeinigt, den integrativen Auftrag von MIA zur Leitlinie des gemeinsamen Handelns zu machen. Dabei wird den Folgen hoher Arbeitslosigkeit und dem daraus resultierenden Zerbrechen sozialer und familiärer Strukturen entgegengewirkt.
Wir setzen dem Prozess der sozialen und politischen Deaktivierung durch Ausgliederung aus dem Arbeitsprozess einen Prozess entgegen, der auf soziale und politische Aktivierung durch Teilnahme an Bildungsprozessen baut.
 
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